WENN DAS DAMALS IMMER NOCH MITREDET
Nicht deine Geschichte hält dich fest. Sondern deine heutige Haltung zu ihr.
Du kannst viel verstanden, aufgearbeitet und verändert haben – und trotzdem in bestimmten Momenten wieder klein, ohnmächtig oder im Kampf sein.
Der Lebens-Integrations-Prozess sucht die Lösung nicht noch einmal in der Vergangenheit. Er fragt: Von welchem inneren Platz aus schaust du heute auf dein Leben?
WAS DEN LIP UNTERSCHEIDET
Im LIP begegnest du nicht den anderen. Du begegnest dir selbst.
Der von Wilfried Nelles entwickelte Lebens-Integrations-Prozess ist eine Form der Aufstellungsarbeit, die nicht deine Rolle im Familiensystem, sondern deine Beziehung zu dir selbst und zu deinem eigenen Leben in den Mittelpunkt stellt.
Die Vergangenheit wird nicht verändert, korrigiert oder neu geordnet. Was war, darf gewesen sein.
Deine früheren Lebensstufen müssen nicht gerettet werden. Sie werden gesehen und mit ihrer Geschichte gelassen.
Du schaust aus deiner heutigen Lebensstufe auf deinen bisherigen Weg – und auf das, was sich durch dich entfalten möchte.
DAS LEBEN HAT KEINEN RÜCKWÄRTSGANG
Du blickst als Erwachsene auf das Kind und die Jugendliche, die du einmal warst.
Im LIP erhalten frühere Lebensstufen feste Plätze und werden durch Stellvertreter repräsentiert. Du selbst stehst an deinem heutigen Platz und schaust von dort.
Dabei geht es nicht darum, das Vergangene noch einmal zu erleben oder nachträglich zu verbessern. Es darf sichtbar werden, welche innere Bewegung dich durch dein Leben getragen hat – und wo du heute noch mit etwas identifiziert bist, das längst vorbei ist.
Der Abstand ist kein Weggehen von dir. Er macht eine neue, erwachsene Nähe zu dir selbst möglich.
DER GEMEINSAME PROZESS
Was gewesen ist, darf gewesen sein. Was jetzt ist, darf sich zeigen.
Jeder Prozess entsteht aus dem gegenwärtigen Anliegen. Es gibt kein festgelegtes Ergebnis und keine Lösung, die von außen über dein Leben gelegt wird.
01
Gegenwart
In einem kurzen Gespräch schauen wir auf deine aktuelle Lebenssituation und das, was dich jetzt bewegt.
02
Begegnung
Stellvertreter nehmen die festen Plätze früherer Lebensstufen ein. Du begegnest ihnen von deinem heutigen Platz aus.
03
Integration
Du lässt wirken, was sichtbar geworden ist – ohne Zwang zur Veränderung und ohne deine Geschichte anders machen zu müssen.
FÜR WEN DIESES SEMINAR GEDACHT IST
Wenn du nicht noch mehr verstehen, sondern dir selbst wirklich begegnen möchtest.
Der LIP kann dich ansprechen, wenn …
du trotz vieler Erkenntnisse immer wieder in alte Reaktionen fällst.
du an einem Übergang, in einer Krise oder vor einer Entscheidung stehst.
du mit deiner Geschichte oder einer früheren Lebensphase noch ringst.
du spürst, dass das Alte nicht mehr trägt, das Neue aber noch nicht sichtbar ist.
du den roten Faden und die eigene Bewegung deines Lebens tiefer wahrnehmen möchtest.
Der LIP ist nicht …
der Versuch, deine Eltern oder deine Vergangenheit zu verändern.
eine Suche nach Schuldigen oder verborgenen Familiengeheimnissen.
eine Anleitung, wie dein Leben „richtig“ weitergehen soll.
ein Versprechen, dass Schmerz oder Konflikte einfach verschwinden.
Es geht um etwas Grundlegenderes: deine Zustimmung zu dem Leben, das tatsächlich deines ist.
WER DICH BEGLEITET
Claudia Demmler
Heilpraktikerin für Psychotherapie und Aufstellungstherapeutin in Jena.
Die phänomenologische und lebensintegrative Aufstellungsarbeit hat meinen eigenen Blick auf Menschen, Beziehungen und das Leben tief verändert.
In meiner Arbeit geht es mir nicht darum, dir zu erklären, wie dein Leben sein sollte.
Ich möchte einen Raum schaffen, in dem sichtbar werden darf, was jetzt wirklich da ist.
Meine Geschichte – Mein Weg
Mein Wirken
Meine Vision
Mein innerer Blick
Meine Werte
Wenn wir aufhören, mit dem zu kämpfen, was längst geschehen ist, kann etwas sehr Einfaches und gleichzeitig Berührendes entstehen:
Frieden
HÄUFIGE FRAGEN
Was du vor der Anmeldung wissen solltet
Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen zu meiner Arbeit als Aufstellungstherapeutin Jena mit dem Lebensintegrationsprozess nach Wielfried Nelles.
Brauche ich ein klar formuliertes Anliegen?
Muss ich meine Lebensgeschichte vor der Gruppe erzählen?
Was geschieht, wenn eine Aufstellung nicht passend ist?
Kann ich auch ohne eigene Aufstellung profitieren?
Ersetzt das Seminar eine Psychotherapie?